Gesundheit zum Mitmachen

Ausdauer

Ausdauer bezeichnet die körperliche Fähigkeit Belastungen über einen möglichst langen Zeitraum hinweg durchhalten zu können.
Dies bedeutet beispielsweise eine größere Strecke ohne Pause zu walken oder joggen zu können.
Sie ist auch für eine schnellere Regeneration und eine geringere Ermüdung verantwortlich.

Eine minimal ausgeprägte Ausdauer macht sich sofort in alltäglichen Situationen bemerkbar, z.B. beim Treppensteigen oder schnellerem Gehen, daher ist es besonders wichtig diese zu trainieren.   
Bereits eine kurzfristige Beanspruchung (> 10 Minuten) möglichst aller Muskelgruppen, zeigt bereits positive Auswirkungen auf:

  •          Persönliche Kondition
  •          Herz-Kreislauf- System
  •          Atmung und Gewebezusammensetzung
  •          Durchblutung der Muskulatur und des Gehirns
  •          Abbau der Stoffwechselprodukte
  •          Fließeigenschaften des Blutes
  •          Senkung der Cholesterin- und Blutfettwerte
  •          Senkung des Blutdrucks
  •          Psychische Balance

 

Zur Überprüfung der eigenen Ausdauer eignet sich der 2km Walking-Test oder bei höheren Intensitäten der 12-Minuten Lauf bzw. Cooper-Test.

Folgende Sportarten werden überwiegend der Ausdauer zugeordnet:

  •          Walken: Walken (ohne Stöcke) oder Nordic Walking (mit Stöcken)
  •          Aerobic und Ausdauergymnastik
  •          Laufen und Joggen
  •          Schwimmen
  •          Rudern
  •          Radfahren
  •          Inlineskating

 

Für das Training der Ausdauer ist zu beachten, dass möglichst immer große Muskelgruppen beansprucht werden sollen und mehrere, meist zyklische Bewegungen durchgeführt werden.

Es ist von großer Wichtigkeit das Ausdauertraining regelmäßig – also mindestens 1x, besser 2-3x/ Woche, über eine längere Zeit (mind. 10 Minuten), bei moderater Intensität – durchzuführen, nach dem Motto „Lieber lange langsam.“

Jogger